Kärntner Feuerwehren rückten zu 35 Unwetter-Einsätzen aus

Schwere Gewitter mit Hagel und Starkregen haben am Donnerstagabend die Feuerwehren in weiten Teilen Kärntens auf Trab gehalten. Wie die Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) auf APA-Anfrage mitteilte, verzeichnete man 35 Unwettereinsätze. Das Görtschitztal im Bezirk St. Veit an der Glan war besonders stark betroffen.

Laut Polizei war das Unwetter hier, in den Gemeinden Klein St. Paul und Hüttenberg, gegen 19.45 Uhr aufgezogen. An mehreren Stellen wurden zwei Landesstraßen und eine Bundesstraße durch Vermurungen, Hangrutschungen und Überschwemmungen verlegt, sie mussten kurzfristig gesperrt werden. Durch den starken Regen wurde auch die Arbeitsgrube einer Garage überflutete, das darin befindliche Altöl drohte, in Richtung des Görtschitzbaches abzufließen. Der Feuerwehr gelang es, das Öl rechtzeitig zu binden.

Hagel und umgeknickte Bäume beeinträchtigten sogar den Verkehr auf der Südautobahn (A2) im Bereich Völkermarkt. Die Einsätze dauerten bis in die Nacht an, Schwerpunkte waren laut LAWZ quer durch die Kärntner Bezirke verlegte Straßen, überflutete Keller und umgestürzte Bäume.

Von Kärnten kommend fegte das Unwetter über den weststeirischen Bezirk Voitsberg, den westlichen Teil von Graz-Umgebung und die Landeshauptstadt selbst hinweg. Die Feuerwehren mussten zu über 30 Einsätzen ausrücken. Es galt, Keller auszupumpen und umgestürzte Bäume von Straßen zu räumen, wie der Landesfeuerwehrverband am Freitag mitteilte. In kurzer Zeit waren große Regenmengen gefallen, lokal ging auch Hagel nieder. In den späten Nachtstunden beruhigte sich die Wettersituation.

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaper

Kommentieren


Schlagworte