„Rigoletto“-Zusatzvorstellungen bei Bregenzer Festspielen

Die Bregenzer Festspiele haben für die Saison 2021 aufgrund großer Nachfrage zwei zusätzliche „Rigoletto“-Vorstellungen auf der Seebühne angesetzt. Die Oper von Giuseppe Verdi soll damit 28 Mal zur Aufführung kommen, informierten die Festspiele am Freitag. Von den nunmehr 203.000 aufgelegten „Rigoletto“-Tickets seien bisher rund 117.000 gebucht, so Festspielsprecher Axel Renner.

Die zusätzlichen Termine wurden am 5. und am 19. August eingeflochten. Im vergangenen Jahr standen 27 „Rigoletto“-Aufführungen auf dem Programm, sie waren alle ausverkauft. Nach der Absage der heurigen Festspielsaison - sie hätte am vergangenen Mittwoch eröffnet werden sollen - liege die Umtauschquote für diesjährige Tickets auf den Sommer 2021 weiterhin bei erfreulichen 50 Prozent, sagte Renner. Wer nicht umtauschen kann oder möchte, erhält den Kaufpreis rückerstattet.

Die Wiederaufnahmepremiere von „Rigoletto“ wird am 22. Juli 2021 in Szene gesetzt werden, einen Tag nach der Eröffnung der 75. Bregenzer Festspiele und der Premiere von „Nero“ von Arrigo Boito im Festspielhaus. Die Saison 2021 wird mit der letzten „Rigoletto“-Vorstellung am 22. August enden.

Wie Renner weiters bekannt gab, steht zwischenzeitlich auch das Orchesterkonzert-Programm der Saison 2021 fest. Zu erleben sein werden „epochale Werken von Richard Wagner und Joseph Haydn“, so der Festspielsprecher. Im Oratorium „Die Schöpfung“ singen neben dem Bregenzer Festspielchor weitere regionale Chöre als Zeichen der tiefen Verwurzelung des Festivals in der Bodenseeregion. Am Pult wird Andres Orozco-Estrada stehen, ab Herbst 2020 neuer Chefdirigent der Wiener Symphoniker, der auch Wagners „Das Rheingold“ dirigieren wird.

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