Bauherr wollte Freizeitwohnsitz um 400 Prozent erweitern: Projekt abgewiesen

Immer öfter werden in Tirol Freizeitwohnsitze illegal vergrößert. Jetzt hagelt es Untersagungen.

Seefeld ist in Tirol ein Hotspot bei den Freizeitwohnsitzen. Allein der Anteil der gemeldeten Freizeitwohnsitze beträgt 24 Prozent.
© Thomas Boehm / TT

Von Peter Nindler

Innsbruck – Oft ist es ein Kampf gegen Windmühlen, dem die Behörden beim Vorgehen gegen illegale Freizeitwohnsitze ausgesetzt sind. Die Dunkelziffer der nicht genehmigten Freizeitwohnsitze in Tirol wird auf 10.000 geschätzt, 16.263 sind offiziell gemeldet. Zugleich ist Bauland bei vermögenden Bürgern aus anderen EU-Staaten sehr begehrt. 2810 unbebaute Grundstücke wechselten 2019 den Besitzer, 265-mal kamen die Käufer aus angrenzenden EU-Ländern. Vielfach werden darauf illegale Ferienhäuser errichtet.

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