Belvedere-Gesangswettbewerb abgesagt

Während Kunst und Kultur mancherorts wieder unter verschärften Bedingungen stattfindet, muss das Finale des diesjährigen Internationalen Belvedere-Gesangswettbewerbs im lettischen Jurmala Corona-bedingt abgesagt werden. Wie es am Montag hieß, stehen alle Sängerinnen und Sänger, die sich bereits qualifiziert haben, im nächsten Jahr automatisch in den Finalrunden.

„Es tut uns sehr leid. Wir haben bis zuletzt versucht, eine Finalwoche zustande zu bringen. Doch die weltweiten Auswirkungen der Pandemie machen in diesem Jahr eine Schlussveranstaltung und Prämierung der Preisträger nicht möglich“, erklären die Organisatoren, Isabella Gabor und Holger Bleck. Zunächst habe man noch geglaubt, dass eine Verschiebung auf den Herbst möglich wäre, doch nun sei von den Partnern in Jurmala die endgültige Absage gekommen.

Daher wurden die für dieses Jahr noch geplanten Qualifikationsrunden gestoppt und ins nächste Jahr verschoben. Eine Ausnahme bilden die Qualifikationen am 21. August in Irkutsk (Russland), am 4. September in Varazdin (Kroatien), am 13. September in Zürich und am 23. September in Madrid. Diese Auditions gelten bereits für die Finalrunden 2021.

Bisher haben 201 von 619 bereits angemeldeten Sängerinnen und Sängern an Qualifikationsrunden in 20 (von 70 geplanten) Städten teilgenommen, 38 von ihnen haben sich bereits qualifiziert. Die angemeldeten Sänger, deren Qualifikationsrunden nicht mehr stattfinden konnten, dürfen sich entscheiden, ob ihre Anmeldungen für 2021 gültig bleiben oder ob sie ihre Gebühren rückerstattet bekommen möchten.

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Der 1982 gegründete Belvedere-Bewerb war lange in Wien beheimatet und ist vor acht Jahren nach Querelen zum tourenden Tournament geworden, das bereits in Südafrika, Russland oder Deutschland über die Bühne ging.


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