Weiter Kritik an massivem Stellenabbau: Blümel wird zu Swarovski befragt

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Manfred Würfl • 29.07.2020 16:38
Die Gelder müssen zurück bezahlt werden, da wir Steuerzahler nichts zu verschenken haben. Hat das jeder kapiert?
Fritz Gurgiser • 29.07.2020 19:32
Und dann - haben die betroffenen Beschäftigten (Damen wie Herren) - ihren Arbeitsplatz wieder? Und müssen diese Steuergelder von den betroffenen Beschäftigten zurückgezahlt werden - die haben sie ja erhalten und nicht der Konzern. Oder sollen vielleicht die sie zurückzahlen, die vor allem seit dem EG-Beitritt nicht einmal einen kleinen Finger gerührt haben, um auf europäischer Ebene FÜR FAIRE RAHMENBEDINGUNGEN AUF HOHEM NIVEAU einzutreten (Harmonisierung)- bei Löhnen, Gehältern, Sozial-, Umwelt-, Steuer- und Abgabenstandards - und die damit den DUMPINGWETTBEWERB auf allen Ebenen geduldet oder forciert haben? Genauso wie auf globaler Ebene mit der Unterzeichnung eines "Freihandelsabkommens" nach dem anderen, ohne sich zudem für einen "FAIREN WETTBEWERB" zu engagieren. Es geht nicht darum, die Situation bei SWAROVSKI schön zu reden. Es geht darum, am Beispiel SWAROVSKI einmal mehr darauf hinzuweisen, in was für einem brutalen Dumpingwettbewerb die Tiroler, österreichischen und europäischen Industrie- und Gewerbebetriebe durch die Politik geraten sind. Sie ist es nämlich, die für FAIRE RAHMENBEDINGUNGEN zuständig ist. Und die, die in der IV und der WIKA mit ihren Lobbyisten-Abgeordneten in den Parlamenten all dem Vorschub leisten; trotz jahrzehntelanger Warnungen. Deshalb noch einmal ein Aufruf, endlich den MUT zu haben, Fehlentwicklungen zu korrigieren, damit nicht noch mehr Schaden angerichtet wird - egal wo. Denn am Ende bleibt er immer auf den Schultern der Familien hängen, die von heute auf morgen ihren Arbeitsplatz verlieren und darum sollte und muss es uns allen gehen, die wir uns damit befassen. Weder der EU-Binnen- noch der Globalmarkt sind Naturgesetze - sie sind beide von der Politik ermöglicht und daher beide von der Politik zu korrigieren. Fazit: "Zuerst fressen die Globalisierer und Zentralisierer die intakten Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe aller Branchen und dann beginnen sie, sich selber zu fressen"; genau das passiert jetzt und wird, wenn nicht gegengesteuert wird, weiter passieren. Es mag sein, dass viele meinen, das ginge nicht. Die aber sollten sich dann schleunigst damit befassen und nachdenken, wie lange ihr eigener Arbeitsplatz noch Bestand hat. Fritz Gurgiser
Wolfgang Meister • 28.07.2020 12:49
Gurgiser@ "Wo bleibt der MUT, endlich die Ursachen zu bekämpfen, anstatt sehenden Auges weiter zu pfuschen und murksen?"
Wolfgang Meister • 28.07.2020 12:52
Die "Symptome" sind die immer mehr steigende soziale Ungleichheit (Wissenschaftlich und durch Zahlen bewiesen) der Bevölkerung und auch vieler Betriebe durch entfesselte (Liberalisierung) Märkte, der "Neoliberalen", wo eigentlich sich fast nur mehr der durchsetzen kann, der dementsprechende finanzielle Mittel aufweisen kann oder "dementsprechend vernetzt" ist (siehe Entwicklung der letzten 20 Jahre, insbesondere seit EU Beitritt). Es sind auch "diese Personen" die zunehmend immer mehr Einfluss auf Politik und Wirtschaft nehmen und "nötige Reformen" ständig blockieren. (viele dieser Personen sitzen selber in der Politik, WKÖ, IV, etc. und geben die Richtung vor).
Wolfgang Meister • 28.07.2020 12:55
Diese Personen sind die Ursachen allen Übels, da sie sich einfach nichts mehr "scheißen" (sorry der Ausdrucksweise) wie sich gesamte Gesellschaft weiterentwickelt, ihnen ist es egal ob ein großer Teil der Bevölkerung im Gegensatz zu früher jedes Monat ums Überleben kämpfen muss, Hauptsache ihr Klientel profitiert und lebt wie die Made im Speck.
Fritz Gurgiser • 28.07.2020 12:09
Die zentrale Frage ist eine ganz andere und da sollte auch die SPÖ vor der eigenen Tür kehren (wie die anderen auch): Wer hat denn aller seit Jahren der grenzenlosen Globalisierung ohne fairen Wettbewerb Tür und Tor geöffnet und hat bspw. allein für den EU-Beitritt die eigenen Regierungs- und Parlamentsbeschlüssen gebrochen? Wo genau diese primitive Liberalisierung samt Dumpingwettbewerb vorgegeben war? Wer „sorgt" denn seit Jahrzehnten dafür, dass die österreichischen Betriebe ALLER Branchen kostenmäßig an den Rand gedrängt werden? Wo bleibt der MUT, endlich die Ursachen zu bekämpfen, anstatt sehenden Auges weiter zu pfuschen und murksen? Es braucht niemand zu glauben, dass das, was nun durch den CORONA-VIRUS aufgebrochen ist, vorbei ist. Es wird solange noch ärger kommen, solange sich die politischen Parteien nur damit begnügen - hoch subventioniert aus Steuergeld (das sollte der gute Mstznetter hinterfragen, da gäbe es ein writes Betätigungsfeld für ihn als Fachmann!) - aus parteipolitischen Gründen bei anderen die Fehler anzuprangern, die sie selber ständig machen. Und das alles auf dem Rücken von Familien, die zu schützen und nicht zu verarschen sind. Im Hohen Haus mit parlamentarischen sinnlosen Anfragen samt dem darauf folgendem Geschwätz, welches niemanden nützt. Bitte haben Sie Verständnis für diese klaren Worte, aber diese Pokitiksuderei geht mir voll auf die Nerven, weil ich die IST-SITUATION Betroffener zu gut kenne. Fritz Gurgiser, Vomp

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