Scala startet mit Klassikern in die neue Saison

Die Mailänder Scala startet mit Klassikern der italienischen Oper wie „La Traviata“, „Aida“ und „La Boheme“ in die Herbst-Saison. Den Auftakt am 4. September macht die Aufführung von Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ im Mailänder Dom. Bei jeder Aufführung sollen maximal 740 Plätze im Theater besetzt werden, sagte Scala-Intendant Dominique Meyer am Montag.

Die Saison beginnt am 4. September mit einem großen Konzert im Mailänder Dom. Aufgeführt wird Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ unter dem Dirigat von Scala-Musikdirektor Riccardo Chailly als Hommage an die Todesopfer der Coronavirus-Epidemie. Das Konzert, das von RAI übertragen wird, soll am 7. September in Bergamo und am 9. September in Brescia wiederholt werden, zwei der am stärksten von dem Virus betroffenen Städte Italiens.

„Der Neustart hat eine große symbolische Bedeutung. Wir widmen dieses Konzert den vielen Familien, die in der Lombardei Angehörige verloren haben“, betonte Meyer. Fast 17.000 Coronavirus-Todesopfer beklagt die Lombardei.

Zu den geplanten Events zählt am 12. September ein Konzert mit Beethovens Neunter Symphonie unter dem Dirigat von Riccardo Chailly. „Dieses Konzert ist eine Botschaft der Hoffnung für ganz Europa, denn Beethovens ‚Ode an die Freude‘ ist die europäische Hymne“, sagte der Mailänder Bürgermeister Giuseppe Sala, der auch die Scala-Stiftung leitet. Das Konzert ist dem Gesundheitspersonal gewidmet, das in der Lombardei an der vordersten Front gegen die Epidemie gekämpft hat. Am 5. Dezember ist ein Klavier-Konzert von Daniel Barenboim geplant.

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Meyer bezifferte die Verluste für die Scala infolge der Coronavirus-Pandemie und des Lockdowns im Frühjahr auf 23 Millionen Euro. Dieser Betrag betreffe die fehlenden Einnahmen durch Kartenverkauf.


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