Gries sagt Nein zu Luegbrücke: 569 Unterschriften für einen Tunnel

Unabhängig vom Experten-Gutachten, das der ehemalige Chef des Brennerbasistunnels Konrad Bergmeister vorlegen soll, ist für die Gemeinde Gries eine Sanierung der 1,8 Kilometer langen Luegbrücke im Wipptal ausgeschlossen.

Streitfall Luegbrücke: Gries erteilt einer Sanierung jetzt eine klare Absage und fordert stattdessen einen Tunnel.
© Asfinag

Von Peter Nindler

Innsbruck, Gries –Während der Grieser Bürgermeister Karl Mühlsteiger von „einem regelrechten Paukenschlag“ spricht, reagiert die Landespolitik eher verwundert. Schließlich hat sie den ehemaligen Chef der Brennerbasistunnelgesellschaft Konrad Bergmeister mit einem Gutachten über die für das Wipptal nachhaltigste und vernünftigste Variante im Zusammenhang mit der Sanierung der Luegbrücke beauftragt. Die Autobahngesellschaft Asfinag will die mit 1,8 Kilometer längste Brücke im österreichischen Autobahnnetz neu bauen, ein Tunnel kommt für sie nicht infrage. Das Investitionsvolumen wird mit rund 200 Millionen Euro beziffert.

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte