Pkw auf A4 in Baugrube gestürzt: Fünf Schwerverletzte

Auf der Ostautobahn (A4) bei Enzersdorf a.d. Fischa (Bruck a.d. Leitha) ist am Dienstag in den frühen Morgenstunden ein Pkw in eine Baugrube gestürzt. Die fünf Insassen wurden nach Angaben des Roten Kreuzes schwer verletzt. Es handelte sich einem Sprecher zufolge um zwei Männer und drei Frauen. Die Unfallursache war vorerst nicht bekannt.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften stand im Einsatz. Das Rote Kreuz entsandte u.a. vier Notärzte. Auch „Christophorus 2“ aus Krems wurde angefordert. Die Schwerverletzten wurden in mehrere Krankenhäuser transportiert.

Der ORF Niederösterreich berichtete unter Verweis auf die Feuerwehr, dass der Wagen in einer abgetrennten Baustellenspur unterwegs gewesen sei. Der Pkw sei schließlich gegen eine Schalungsmauer gekracht und in die Grube gestürzt.

Die Asfinag errichtet auf der A4 eine dritte Fahrspur. Die Arbeiten laufen seit Mai 2019. Der erste Ausbaubereich liegt im Abschnitt Fischamend - Bruck West.

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Nach Angaben der Landespolizeidirektion Niederösterreich hatte sich der folgenschwere Unfall gegen 1.00 Uhr auf der Richtungsfahrbahn Wien der Ostautobahn (A4) ereignet. Der Lenker des Pkw mit Wiener Kennzeichen habe den Notruf gewählt und die Rettungskette in Gang gesetzt. Unklar blieb vorerst, warum der mit fünf Personen besetzte Pkw in den gesperrten Baustellenbereich geraten war. Das Auto hob laut Polizei an einer Abbruchkante regelrecht ab, prallte gegen ein Brückenfundament und landete in der Grube.


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