Waffenruhe in Ostukraine scheint am zweiten Tag zu halten

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In der umkämpften Ostukraine scheinen die Konfliktparteien eine neue Waffenruhe am zweiten Tag einzuhalten. Seit Mitternacht habe die Ukraine keinen Beschuss durch die Separatisten festgestellt, teilte die Armee am Dienstag in Kiew mit. Seit Montag gilt eine neue vollständige Waffenruhe mit neuen Zusatzvereinbarungen, die jedoch nach Angaben aus Kiew nicht sofort eingehalten worden war.

Mindestens drei Mal sollen die von Russland unterstützten Separatisten im Donezker Gebiet nach Kiewer Angaben das Feuer eröffnet haben. Diese wiesen die Vorwürfe zurück.

Seit 2014 kämpfen in der Ostukraine Regierungstruppen gegen die prorussischen Separatisten im Bergbaurevier Donbass. UN-Schätzungen zufolge sind seitdem mehr als 13.000 Menschen getötet worden. Ein 2015 mit deutsch-französischer Vermittlung erreichter Friedensplan wurde bisher nicht umgesetzt. Es gab schon Dutzende Anläufe für einen Waffenstillstand - alle jedoch ohne größeren Erfolg.

In der Hauptstadt Kiew und anderen Orten demonstrierten am Montagabend Hunderte Nationalisten gegen die Zusatzvereinbarungen, die für den neuen Waffenstillstand festgelegt wurden. Demnach ist der Einsatz von Drohnen und Scharfschützen verboten. Zudem darf ein Beschuss nicht erwidert werden. Das würde die ukrainische Armee schwächen und käme Hochverrat gleich, skandierten die Demonstranten.

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