Nach Kritik an Luxus-Urlaubsfoto: Victoria Swarovski entschuldigt sich

Rund um die Kündigungswelle bei Swarovski in Wattens sorgte ein Instagram-Posting von Victoria Swarovski für Aufregung. Diese zeigte im Anschluss Verständnis für den Shitstorm und nahm das Luxus-Urlaubsfoto mit ihrer Familie von ihrem Profil.

Glamour am Urlaubsfoto wurde für Victoria Swarovski zum Stolperstein. Sie bat um Verständnis und löschte den Social-Media-Post.
© Doug Peters

Marbella – Mit Einsicht hofft Victoria Swarovski, Spross des weitverzweigten Kristall-Konzerns in Wattens, auf Nachsicht: „Dass ein Urlaubsfoto auf die betroffenen Mitarbeiter in dieser schwierigen Zeit unpassend wirkte, verstehe ich und habe es deshalb gelöscht“, schrieb die 26-Jährige unter ein Foto auf Instagram. Zuvor hatte die „Let’s-Dance“-Moderatorin und Sängerin durch einen Post auf eben dieser Social-Media-Plattform für wahren Wirbel gesorgt.

Auf einem Bild war sie beim Familien-Luxusurlaub in Spanien zu sehen. Und das ausgerechnet einen Tag nach dem Bekanntwerden der Kündigungswelle am Tiroler Stammsitz.

Das löste einen wahren Shitstorm aus. Der ÖGB-Gewerkschafter Willi Mernyi schrieb etwa auf Facebook: „Gestern angekündigt das 1800 MitarbeiterInnen den Job verlieren werden. Heute posting vom Swarovski Luxus-Familienurlaub in Marbella! Zum speiben!“ [sic!]

Und da viele andere Kommentare kaum freundlicher waren, ruderte die Tirolerin, die mit ihrem Mann Werner Mürz auch noch per Yacht unterwegs ist, zurück: „Nachdem ich als Künstlerin meine eigenen Wege unabhängig beschreite, kann ich die Entscheidungen der Geschäftsführung, egal welcher Art, nicht beeinflussen und bedauere die aktuelle Entwicklung zutiefst.“

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Der Schlagabtausch geht in diversen sozialen Medien weiter. Die einen nahmen die Entschuldigung an und schrieben, jeder hätte ein Recht auf Urlaub, die anderen warfen ihr eine Alibi-Entschuldigung vor.

Gewerkschafter Mernyi schrieb etwa: „Jetzt beschwert sich die Swarovski Familie über meine Wortwahl. Geht’s noch? Nicht meine Wortwahl ist das Problem sondern eure Dekadenz!“ (TT)


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