FPÖ-Stadtrat Federspiel kritisiert Igler Sozialbau

FPÖ-Stadtrat Rudi Federspiel.
© Domanig

Igls – Keine Freude mit dem sozialen Wohnbauprojekt der Stadt Innsbruck in Igls hat FPÖ-Stadtrat Rudi Federspiel. Wie berichtet, ist nun der Architektenwettbewerb für das Projekt „Am Bichl 3“ mit 50 leistbaren Miet- und Eigentumswohnungen geschlagen. Im Vorfeld gab es lange Verhandlungen zwischen Stadt Innsbruck und Agrargemeinschaft Igls als Grundeigentümerin. Für Federspiel ist der Standort Am Bichl der „völlig falsche“. Der ursprünglich angedachte Standort am „Gletscherblick“ sei ideal gewesen, „wurde aber von der Stadt mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt“.

Das Hauptproblem bei „Am Bichl“ sei der steigende Verkehr. Die Bilgeristraße, über die die Zufahrt erfolgt, sei jetzt schon völlig überlastet. Federspiel erneuert einmal mehr seine Kritik an der hohen Busfrequenz in der Bilgeristraße. Die Lärmbelastung für die Anrainer sei massiv, da die Busse in beide Richtungen jeweils die Schleife über die alte Patscherkofelbahn-Talstation fahren. „Alle zweieinhalb Minuten fährt ein Bus in der Bilgeristraße“, ärgert sich Federspiel. Er schlägt zur Lärm- und Abgasreduktion vor, einen E-Shuttlebus zu installieren, der neuralgische Punkte in Igls anfährt. „Ich bin auch bereit, Sponsoren für einen Elektro-Shuttlebus aufzutreiben“, so Federspiel. (dd)

TT-ePaper gratis testen und eines von drei E-Bikes gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt mitmachen
TT ePaper

Kommentieren


Schlagworte