Veranlagte TAL-Gelder werden ausbezahlt

Auf Matreier Gemeindegebiet liegt die TAL-Pumpstation Gruben.
© Transalpine Ölleitung

Matrei i. O. – Die Transalpine Ölleitung (TAL) pumpt seit fast 50 Jahren Rohöl aus dem Hafen von Triest zu Raffinerien in Deutschland. Dabei verläuft die Pipeline über das Gebiet von insgesamt 23 Tiroler Gemeinden in den Bezirken Lienz, Kitzbühel und Kufstein. Als die Ölleitung errichtet wurde, zahlte die TAL an das Land eine Gebühr von 32 Millionen Schilling für die Benützung der nötigen Grundstücke. Das Land hat dieses Geld veranlagt.

Einer Empfehlung des Landesrechnungshofes folgend hat die Tiroler Landesregierung in der Sitzung vom 20. Juli dieses Jahres beschlossen, die TAL-Gelder aufzulösen und anteilig an die begünstigten Gemeinden auszuzahlen. Die aktuelle Zinsentwicklung würde nämlich zu einem realen Wertverlust führen. Die Zustimmung der betroffenen Anrainergemeinden zur Veräußerung der Anleihe und Ausschüttung sei bereits eingeholt worden, teilt das Land mit. Zur Auszahlung gelangen demnach 2,281 Mio. Euro, und zwar im Verhältnis eines nach der jeweiligen Leitungslänge sowie der Einwohnerzahl festgelegten Aufteilungsschlüssels. Den größten Anteil von 470.000 Euro erhält Matrei i. O., wo sich der Hauptsitz der TAL befindet. (bcp)

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