Verjährungsverzicht: Land lässt Klagen von Tiroler Heimopfern gelten

Die Regelung betrifft das Landeserziehungsheim Kleinvolderberg, das Landeserziehungsheim für Mädchen Kramsach-Mariatal, das Landessäuglings- und Kinderheim Arzl, „Schwyzerhüsli“ sowie Axams, das Landeserziehungsheim St. Martin in Schwaz sowie die Kinderbeobachtungsstation Nowak-Vogl im Krankenhaus Innsbruck.

Auch Zöglinge, die im Erziehungsheim Kleinvolderberg untergebracht waren, betrifft der Verjährungsverzicht.
© TT/Archiv

Von Peter Nindler

Innsbruck – 2010 gingen immer mehr Opfer von psychischer, physischer oder sexualisierter Gewalt, die sie in privaten, öffentlichen oder konfessionellen Kinder- und Jugendheimen ertragen mussten, an die Öffentlichkeit. Die Landesregierung hat im selben Jahr die Anlaufstelle für Opferschutz und eine unabhängige Entschädigungskommission eingesetzt. Seit damals wurden 580 Betroffene entschädigt und ihnen rund drei Millionen Euro zugesprochen.

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte