Uni Innsbruck weist Kritik an Landeck zurück

Nicht so stehen lassen will die Uni Innsbruck die Kritik am gemeinsam von ihr und der UMIT in Hall durchgeführten Studium für „Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus“ in Landeck. Bekanntlich werden zwei Drittel der Lehrveranstaltungen für den Master-Lehrgang. „Von den aktuell 242 Studierenden in Landeck absolvieren 226 Studierende, die das Bachelorstudium „Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus“, alle Lehrveranstaltungen in Landeck“, heißt es in einer Stellungnahme. Jene 16 Studierenden, die den im Vorjahr gestarteten Master „Nachhaltige Regional- und Destinationsentwicklung“ studieren, würden je ein Drittel ihrer Lehrveranstaltungen an den Studienstandorten Innsbruck, Hall und Landeck absolvieren. „Das Masterstudium ist so gestaltet, um den Studierenden in der vertiefenden Ausbildung die ganze Breite der universitären Angebote verfügbar zu machen“, betont die Uni.

Nichts von einer Ausweitung der gemeinnützigen Arbeit für Asylwerber hält der Tiroler VP-Abgeordnete Mario Gerber. „Mehr als 430.000 Menschen sind in Österreich aktuell auf Jobsuche, fast eine halbe Million sind aufgrund der Corona-Krise in Kurzarbeit. Auch in Tirol haben wir über 50.000 Menschen, die ohne Arbeit oder in Kurzarbeit sind.“ Obwohl er Verständnis dafür habe, dass der Einsatz für Asylwerber ein Kernanliegen der Grünen sei, habe die Ausweitung der Arbeitserlaubnis für Flüchtlinge in Zeiten höchster Arbeitslosigkeit für die ÖVP derzeit keine Priorität. (pn)

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