Arbeiten am Dengelhaus gehen in die finale Phase

Die Sanierung des Dengelhauses in Reutte ließ lange auf sich warten. Jetzt geht’s zügig. Im Herbst soll das Haus aus dem 16. Jahrhundert in neuem Glanz erstrahlen.

An das denkmalgeschützte Dengel-Haus (r.) wurde ein moderner Zubau mit Metallfassade und Beton in Grün angedockt.
© Tschol

Von Simone Tschol

Reutte – Die Arbeiten am Dengelhaus in Reutte gehen in die finale Phase. Dabei gestaltete sich die Renovierung des denkmalgeschützten Gebäudes, welches Ignaz Philipp Dengel im Jahre 1955 der Marktgemeinde Reutte für soziale und kulturelle Zwecke zur Verfügung stellte, alles andere als einfach. Schließlich galt es, alle Arbeiten so zu gestalten, dass sie dem Denkmalschutz entsprechen, das Haus nach der Sanierung aber bestmöglich nutzbar ist.

Im November 2018 wurde schließlich ein Baurechtsvertrag mit der „Tiroler Friedenswerk gemeinnützige WohnbaugesmbH“ auf 55 Jahre abgeschlossen. Damit fiel auch der Startschuss für die Sanierung. Im Parterre werden Geschäftsflächen für Vermietungen bereitstehen. In den Räumen der ehemaligen Dengel-Galerie wird ein neuer Trauungssaal entstehen, die Fläche davor zu einem autofreien Amtsplatz umgestaltet.

Den Zugang hat das Gebäude künftig an der Rückseite. Der angedockte Zubau beherbergt neben dem Stiegenhaus einen Lift sowie im zweiten und dritten Stock einen Balkonersatz für die dortigen Wohnungen. BM Oberer: „Die Geschmäcker sind immer verschieden. Hinter dem Metallgitter wurde der Beton grün eingefärbt, passend zum Altbestand.“ Den ersten Stock wird zur Gänze die Marktgemeinde Reutte anmieten und nutzen. Oberer: „Derzeit wird die Fassade erneuert. Auf der Seite zur Bezirkshauptmannschaft ist sie schon fertig. Im Spätherbst folgt dann die Gestaltung des Amtsplatzes. Das Haus soll aber auf alle Fälle heuer noch fertig werden.“

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