Underdogs gaben beim Auftakt in der Regionalliga nicht klein bei

Ein Ausrufezeichen setzten unterlegene Reichenauer in Kitzbühel. Das Glück des Tüchtigen verhalf auch der Zweitvertretung des FC Wacker zu Zählbarem.

Lukas Caria (links) sah Rot, die Reichenau gewann trotzdem.
© Osterauer

Kitzbühel – Neun Monate kein Pflichtspiel sowie unzählige neue Gesichter in den Mannschaftskabinen und auf den Trainerbänken – die einzige Gewissheit vor dem Auftakt der Regionalliga Tirol war die Ungewissheit. Dennoch konnte man mit manchem Ergebnis am vergangenen Wochenende nicht zwingend rechnen.

Ein Ausrufezeichen setzte die SVG Reichenau. Wohlgemerkt: zumindest in punct­o Ergebnis. Denn die Landeshauptstädter waren am Samstag beim 1:0-Auswärtssieg in Kitzbühel über weit­e Strecken unterlegen. Ein Konter samt erfolgreichem Abschluss durch Osttirol-Import Mario Kleinlercher sorgte für den kleinen, aber feinen Unterschied. Der Freude über den Triumph in der Fremde tat der schmeichelhafte Spielverlauf keinen Abbruch. „Wenn man zu Beginn der Saison gleich anschreiben kann, dann ist das für die Moral natürlich ganz wichtig“, weiß der Reichenauer Neo-Kapitän Michael Waldy.

Das Glück des Tüchtigen verhalf auch der Zweitvertretung des FC Wacker zu Zählbarem. Die Fohlen lagen in Mieming gegen Kufstein bereits mit 0:2 zurück, ehe eine starke Moral noch mit einem Punkt belohnt wurde. Dass beim Unentschieden auch ein Hauch von Internationalität mitschwang, belegt der Aufstellungsbogen mit Spielern aus sieben verschiedenen Nationen.Auch beim SV Telfs konnte man mit dem Auftakt durchaus leben – und das trotz einer 1:2-Niederlage in Wörgl. „Das waren sehr starke 95 Minuten, wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, meinte Trainer Daniel Osl, der aus seinem Kollektiv niemanden herausheben wollte.

Stark präsentierte sich neben Torschütze Julius Perstaller aber auch „Comebacker“ Michael Augustin. „Wenn wir in der ersten Halbzeit 0:2 hinten sind, dürfen wir uns auch nicht beschweren“, gestand auch Wörgl-Trainer Denis Husic. (dale, t.w.)

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