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Seifenblase im Anflug: Roboter-Bienen oder Drohnen im Einsatz für die Umwelt

Naturgemäß bleiben an den Beinchen der Biene die Pollen kleben. Die Seifenblase transportiert sie zum Stempel der Blüte, wo sie platzt und die Bestäubung stattfindet.
© dpa/Eijiro Miyako

Den Job der Biene könnten künftig Seifenblasen übernehmen. Da die Zahl der Insekten weltweit zurückgeht, tüfteln Forscher an Alternativen und wollen der Umwelt mit Robotern und Drohnen helfen.

Von Elisa Mair

Innsbruck – Folgendes Szenario: Es ist ein warmer Frühlingstag, die Sonne scheint und die Wiesen, Felder und Obstplantagen tragen Tausende Blüten in verschiedenen Formen und Farben. Unter einem Apfelbaum sitzend geht der Blick nach oben in die Baumkrone. Neben einigen Käfern und Fliegen surrt eine kleine Drohne durch die Luft. Sie steuert die Blüten an und produziert eine mit Pollen gefüllte Seifenblase, die zerplatzt, sobald sie auf den Stempel der Blüte auftritt. Die künstliche Befruchtung wird in Gang gesetzt und die Drohne fliegt weiter zur nächsten Blüte, wo dasselbe Prozedere vonstattengeht.