Prozess: Gläubiger in Discoszene um Millionen Euro gebracht

Zwei Angeklagte - Vater und Sohn - stehen ab Dienstag vor dem Landesgericht Linz, weil sie das Vermögen der Gläubiger von fünf Gesellschaften im Diskothekenbereich um insgesamt 5,29 Millionen Euro geschmälert haben sollen. Ein dritter Beschuldiger hat laut Anklage einen Schaden von rund 925.000 Euro zu vertreten. Der Prozess ist auf drei Tage anberaumt.

Die diversen Firmen von Vater und Sohn im Diskothekenbereich sollen sich gegenseitig und den Angeklagten selbst wirtschaftlich unvertretbare und grob sorgfaltswidrige Kredite gewährt haben. Als es zur - laut Anklage grob fahrlässig herbeigeführten - Insolvenz der Firmen kam, bestand kaum nennenswertes Vermögen dafür gab es aber hohe Verbindlichkeiten. Zudem sollen Markenrechte weiterveräußert worden sein, ohne dass - vom Drittangeklagten - ein Kaufpreis entrichtet worden wäre.

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