Hurrikan „Isaias“ traf in North Carolina auf Land

Wirbelsturm „Isaias“ ist im US-Bundesstaat North Carolina auf Land gestoßen. Der Hurrikan traf in der Nacht auf Dienstag (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h nahe der Küstenstadt Ocean Isle Beach auf Land, wie das Nationale Hurrikanzentrum der US-Klimabehörde NOAA auf Twitter mitteilte. Das entspricht einem Hurrikan der Stufe eins, der niedrigsten Kategorie.

Das Wetteramt warnte die Bewohner der betroffenen Gebiete vor Sturmfluten, Überschwemmungen und gefährlich starken Winden. Auch Tornados seien möglich. Besonders betroffen waren zunächst Küstenbewohner an der Grenze zwischen den Bundesstaaten North und South Carolina. Dort sei es stellenweise zu Stromausfällen und Überschwemmungen gekommen, berichteten US-Medien.

Der Wirbelsturm bewege sich mit rund 37 km/h vorwärts, teilte das Hurrikanzentrum mit. Am Dienstag sollte er sich über North Carolina abschwächen und in Küstennähe nach Nordosten bis nach Maine an der kanadischen Grenze weiterziehen. Für mehrere Orte entlang der Küste galten Medienberichten zufolge Warnungen, darunter auch für die Städte Washington, Philadelphia und New York. In Teilen Manhattans seien zum Schutz vor Überschwemmungen Barrieren aufgestellt worden, meldete der Sender CNN. Dort werde mit Stromausfällen gerechnet.

In der Nacht auf Dienstag standen in der bei Urlaubern beliebten Stadt Myrtle Beach in North Carolina bereits Straßen und Geschäfte unter Wasser, wie die „Washington Post“ berichtete. „Isaias“ war am Samstag als Hurrikan über Teile der Bahamas hinweggezogen, hatte sich auf dem Weg in Richtung der Ostküste Floridas aber wieder zu einem Tropensturm abgeschwächt. Der Sturm war in Florida nicht auf Land getroffen und wurde später wieder zu einem Hurrikan hochgestuft.

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