Reisewarnung für Teile Spaniens „intensiv geprüft“

Wegen der stark steigenden Zahl von Coronafällen könnte nach Deutschland auch bald Österreich vor Reisen in Teile Nordspaniens warnen. Wie die Tageszeitung „Österreich“ berichtete, sollen davon die Regionen Katalonien, Navarra und Aragon betroffen sein. Das Außenministerium erklärte dazu auf APA-Anfrage, dass derzeit „intensiv geprüft“ werde, welche Schritte gesetzt werden.

Eine Teil-Reisewarnung für das Land könnte noch diese Woche verkündet werden. Laut „Österreich“ ist dann - wie bei der Rückeinreise nach Österreich aus anderen als Risikogebiet eingestuften Regionen bzw. Ländern - ein negativer Coronatest oder eine 14-tägige Heimquarantäne verpflichtend.

Eine Reisewarnung (Sicherheitsstufe 6) gilt derzeit für zahlreiche Staaten, darunter die EU-Länder Portugal, Schweden, Bulgarien und Rumänien sowie die USA oder die Türkei. Für alle anderen EU-Staaten gilt nach wie vor der Reisehinweis der Stufe 4 („Hohes Sicherheitsrisiko“), von nicht unbedingt notwendigen Reisen wird abgeraten.

Spanien zählt in Europa zu den am stärksten von der Coronakrise betroffenen Ländern. Laut Johns Hopkins Universität wurden bisher knapp 303.000 Coronafälle bestätigt, fast 29.000 Personen sind mit oder an dem Virus gestorben.

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Die Schweiz setzt unterdessen das spanische Festland auf die Liste mit Corona-Risikogebieten. Wer von dort in die Schweiz einreist, muss sich ab Samstag in eine zehntägige Quarantäne begeben, teilte das Bundesamt für Gesundheit mit. Das gilt auch für Urlaubsrückkehrer. Die Inseln der Balearen und Kanaren sind ausgenommen.


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