Venet braucht eine Million Euro: Landeck stimmt Rettungspaket zu

Die Gemeinde Landeck hat einem Rettungspaket für die Venet Bergbahnen AG zugestimmt. Kritiker fordern Schließung.

© Reichle

Von Matthias Reichle

Landeck – Es ist eine Summe, die bis Freitagabend vertraulich behandelt wurde: Eine Million Euro braucht die Venet Bergbahnen AG zur Sicherung der Liquidität. 900.000 Euro müssen die beiden Hauptaktionäre, die Gemeinden Landeck und Zams, abdecken. 100.000 Euro sollen vom TVB TirolWest kommen. Sonst drohe die Insolvenz, wie der Landecker ÖVP-Finanzreferent Herbert Mayer erklärte. Abgedeckt werden damit der Abgang 19/20, der prognostizierte Abgang 20/21 und Investitionen von 111.000 Euro. Die Stadtgemeinde machte den Anfang. Ihr Anteil am Darlehen, das die Venet Bergbahnen AG aufnehmen wird beträgt 495.000 Euro. Landeck haftet dafür und muss es auch tilgen. Die ÖVP – mit absoluter Mehrheit – stimmte in einer außerordentlichen Sitzung für den Antrag, die Opposition – 7 Stimmen von SPÖ, FPÖ und Grünen – geschlossen dagegen. „Wir müssen die Zahlen sachlich betrachten. Der Kostentreiber ist der Winterbetrieb“, so Mayer. „Ich will den Berg nicht zusperren, aber wir müssen uns nach der Decke strecken.“

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