Justiz lieferte fünf Info-Berichte zur Causa Ischgl

Laut Ministerin Zadić kann Anfangsverdacht gegen konkrete Personen noch nicht abschließend beurteilt werden.

Zum Erholen bleibt für die Staatsanwaltschaft Innsbruck derzeit keine Zeit. Ischgl hält sie auf Trab.
© APA (EYPA/Groder)

Innsbruck, Wien – Wie bereits berichtet, führt die Staatsanwaltschaft Innsbruck aktuell umfangreiche Ermittlungen zur Causa Ischg­l und Sölden im Zusammenhang mit dem Corona-Krisenmanagement durch. Wann diese abgeschlossen werden, kann derzeit noch nicht gesagt werden. In einer Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage von NEOS-Mandatar Johannes Margreiter erklärt die grüne Justizministerin Alma Zadić, dass die Staatsanwaltschaft bislang fünf Informationsberichte und einen Vorhabensbericht erstattet habe. Außerdem weist sie darauf hin, dass dazu bisher keine Weisungen vom Ministerium erteilt worden seien. „Ob zukünftig Weisungen zu erteilen sein werden, kann derzeit nicht beurteilt werden“, fügt Zadić hinzu.

Hinsichtlich der bisherigen Ermittlungen liegen noch keine Ergebnisse vor. Zadić: „Auf der bislang erarbeiteten Sachverhaltsgrundlage kann ein Anfangsverdacht gegen konkrete Personen noch nicht abschließend beurteilt werden.“ Einvernahmen seien noch keine durchgeführt worden, allerdings auch noch keine Verfahrenseinstellungen erfolgt.

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