Mercedes will Grundlagenvertrag nicht unterzeichnen

Weltmeisterteam Mercedes will den neuen Formel-1-Grundlagenvertrag nicht unterzeichnen. Teamchef Toto Wolff bezeichnete seinen Rennstall am Freitag als „größten Verlierer“ in Bezug auf das Preisgeld. Der Österreicher verwies auf die Erfolge des Teams und auf Weltmeister Lewis Hamilton als Fahrer mit der „größten globalen“ Strahlkraft.

„Wir haben den Eindruck, dass wir nicht so behandelt wurden, wie wir sollten und deshalb gibt es noch eine Menge rechtlicher Themen für uns“, meinte Wolff. „Ich fühle mich nicht bereit dazu, das Concorde Agreement zu unterzeichnen.“

Der aktuelle Grundlagenvertrag (Concorde Agreement) der Formel 1 läuft Ende dieses Jahres aus. Die Vereinbarung zwischen den zehn Teams, dem Motorsport-Weltverband FIA und dem Formel-1-Rechteinhaber regelt die Verteilung der Einnahmen. Die Frist zur Übereinkunft läuft den Teams zufolge am Mittwoch ab.

„Wenn man dazu bereit ist, sich an einen Tisch zu setzen und die Themen zu besprechen und zu einem Kompromiss zu kommen, sind wir nah, aber ich habe diesen Ansatz noch nicht gesehen“, kritisierte Wolff die Vertragspartner.

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