Explosion in Beirut - Trump schickt Hilfsgüter

US-Präsident Donald Trump hat dem Libanon nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut Hilfen zugesichert. Er habe dem libanesischen Präsidenten Michel Aoun gesagt, drei große US-Flugzeuge seien auf dem Weg nach Beirut, twitterte Trump am Freitag. Trump sagte auch seine Teilnahme an der von Frankreich organisierten internationalen Video-Geberkonferenz für den Libanon zu.

Die Flieger hätten Medizinausrüstung, Nahrung, Wasser sowie Rettungskräfte an Bord, ließ Trump wissen. Laut US-Behördenangaben werden die Hilfen einen Wert von mehr als 15 Millionen Dollar haben. Mit den Medikamenten und sonstigen medizinischen Gütern könnten bis zu 60.000 Personen drei Monate versorgt werden.

Trump hat den Angaben zufolge mit Aoun über die Lage im Libanon gesprochen, ebenso mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der gerade in Beirut war. „Alle wollen helfen“, schrieb Trump am Freitag nach dem Telefonat mit Macron ebenfalls im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Er werde sich am Sonntag an der Videokonferenz mit Macron sowie Vertretern der libanesischen Regierung und zahlreicher anderer Länder beteiligten. Für die EU werden Ratspräsident Charles Michel und der Kommissar für humanitäre Hilfe, Janez Lenarcic, teilnehmen. Erste Berichten hatten sogar davon gesprochen, dass Trump nach Paris reisen wolle.

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Am Dienstagabend hatten zwei gewaltige Explosionen die libanesische Hauptstadt erschüttert. Nach jüngsten Angaben der Behörden wurden dabei mehr als 150 Menschen getötet und mehr als 5.000 verletzt. Rund 300.000 Menschen wurden obdachlos. Dutzende Menschen werden weiterhin vermisst. Explodiert waren nach Behördenangaben 2.750 Tonnen Ammoniumnitrat, das jahrelang ohne die nötigen Sicherheitsvorkehrungen in einer Lagerhalle am Hafen untergebracht gewesen war.


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