Mindestens 17 Tote bei Flugzeugunglück in Indien

Bei dem Flugzeugunglück bei starkem Monsunregen auf nasser Piste im indischen Kerala sind mindestens 17 Menschen getötet worden. Die meisten Überlebenden seien verletzt worden, hieß es von den zuständigen Regionalbehörden in der Nacht auf Samstag. Die Zivilluftfahrtbehörde kündigte eine Untersuchung des Unglücks an.

Die Air-India-Express-Maschine IX-1344 aus Dubai mit 190 Menschen an Bord sei bei der Landung in dem südindischen Bundesstaat Kerala über die Landebahn auf einem Hügel hinaus geschossen und rund zehn Meter den Abhang hinunter gefallen, schrieb der Zivilluftfahrtminister auf Twitter. Anschließend sei sie in zwei Stücke gebrochen. Immerhin sei das Flugzeug nicht in Flammen aufgegangen, hieß es. Damit ist wohl eine größere Tragödie verhindert worden. Auf dem Boden wurde die Maschine trotz Regen weiter mit Wasser bespritzt, wie Fernsehbilder zeigen.

Nach Angaben der zuständigen Regionalbehörden könnte die Zahl der Toten auf 30 bis 40 steigen, da mehrere Überlebende schwer verletzt seien. Der Fernsehsender NDTV berichtete, dass der Pilot und der Co-Pilot unter den Toten seien. Die meisten Opfer hätten demnach in den vorderen Reihen gesessen. Fernsehbilder zeigten unter anderem Verletzte, die in Krankenhäusern am Boden lagen. Um Mitternacht in Indien - mehr als vier Stunden nach der Bruchlandung - teilte der Zivilluftfahrtminister mit, dass die Bergungsarbeiten abgeschlossen seien.

In der Region hatte es am Freitagabend stark geregnet. Zurzeit ist in Indien Monsunzeit, die gewöhnlich von Juni bis September dauert. Während dieser Zeit gab es in Indien in der Vergangenheit schon mehrere Flugzeugunglücke.

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaper

Kommentieren


Schlagworte