Erdrutsch in Südindien

Bei einem Erdrutsch im Süden Indiens sind nach Behördenangaben mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 40 würden noch vermisst, teilte ein Regierungsvertreter im Distrikt Idukki im Bundesstaat Kerala am Samstag mit. Zwölf Personen seien bisher aus den Trümmern einer Siedlung von Arbeitern einer Teeplantage lebend geborgen worden. Die Suche nach Verschütteten dauerte am Samstag an.

Heftiger Monsunregen hatte am Freitag den Erdrutsch ausgelöst, als die meisten Teepflücker noch schliefen. Überschwemmungen und Schlammlawinen sind alljährliche Begleiter der Monsun-Saison, die in Indien von Mai bis September dauert. Der Regen ist lebenswichtig für Pflanzenwelt und Landwirtschaft, kann für die Menschen aber auch immer wieder lebensbedrohlich werden.


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