Sieben Menschen bei Anschlag in Somalia getötet

In Somalia sind bei einem Anschlag am Samstag mindestens sieben Menschen getötet worden. Nach Angaben der Somalischen Nationalarmee (SNA) explodierte eine Autobombe am Eingang eines Militärstützpunktes in der Hauptstadt Mogadischu. Demnach wurden mindestens zehn weitere Menschen verletzt. Die islamistische Al-Shabaab-Miliz bekannte sich zu dem Angriff.

„Ein mit Sprengsätzen beladenes Fahrzeug rammte den Eingangsbereich“, berichtete Armeesprecher Mohammed Abdirahman der Nachrichtenagentur AFP. Der Armeestützpunkt befindet sich in der Nähe des somalischen Nationalstadions. Die Druckwelle der Explosion zerstörte die Fensterscheiben von umliegenden Gebäuden, über der Innenstadt zog Rauch auf. Zeugen gaben an, das Fahrzeug habe vor der Explosion noch einen Militär-Kontrollpunkt passiert.

Die islamistische Al-Shabaab-Miliz bekannte sich zu dem Anschlag in einer Erklärung. Die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündete Miliz kämpft seit mehr als einem Jahrzehnt gegen die somalische Regierung. Sie wurde 2011 aus der somalischen Hauptstadt vertrieben, kontrolliert aber noch viele ländliche Gebiete. Die Regierung wird im Kampf gegen Al-Shabaab vom US-Militär, das Luftangriffe fliegt, und einer Truppe der Afrikanischen Union (AU) unterstützt.

Unterdessen starben der Regierung zufolge zehn Menschen bei Unwettern in Somalia. In den kommenden Tagen werde es zu weiteren Stürmen und Überschwemmungen kommen, hieß es.


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