Trump erwägt Steuersenkung wegen Coronavirus

US-Präsident Donald Trump erwägt eigenen Angaben zufolge als Corona-Hilfe eine Absenkung der Steuer auf Kapitalgewinne und eine niedrigere Einkommenssteuer für die Mittelschicht. Die US-Regierung erwägt einem hochrangigen Mitarbeiter zufolge darüber hinaus auch Maßnahmen, um mutmaßlich mit dem Coronavirus infizierten US-Bürger die Heimreise aus anderen Ländern zu untersagen.

Es gebe dazu einen Entwurf für entsprechende Regelungen, hieß es. Diese seien aber noch nicht final abgestimmt und könnten sich noch ändern, hieß es.

Außerdem bringt Trump die Verschiebung eines G-7-Treffens in den USA auf die Zeit nach der amerikanischen Präsidentenwahl im November ins Gespräch. „Ich denke, es wäre eine bessere, ruhigere Atmosphäre“, deswegen sei er dafür, sagte Trump am Montag (Ortszeit) in Washington. Zuletzt war noch September ins Auge gefasst worden, nachdem die Coronakrise die ursprünglichen Pläne für ein Treffen im Juni durcheinandergebracht hatte.

Die USA haben dieses Jahr den Vorsitz in der Gruppe der sieben führenden Wirtschaftsmächte inne, zu der auch Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan, Italien und Kanada gehören. Trump bekräftigte seine Absicht, auch andere Länder zu dem Treffen einladen zu wollen. Er ließ offen, ob auch der russische Präsident Wladimir Putin eingeladen würde. Er selbst wäre dafür, da Putin „ein wichtiger Faktor sei“. Zuvor war Trumps Idee, auch Russland zu dem G-7-Treffen einzuladen, international auf verhaltene Reaktionen gestoßen.

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