1.445 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen am Donnerstag mit 219.964 angegeben - ein Plus von 1.445 seit dem Vortag. Die in der US-Stadt Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität (JHU) meldete 220.859 Infizierte. Auch in anderen Ländern wie etwa Mexiko und Neuseeland steigen die Zahlen weiter an.

Die deutsche Seuchenbehörde RKI, das nur die elektronisch übermittelten Zahlen aus den Bundesländern berücksichtigt und seine Aufstellung einmal täglich aktualisiert, registrierte insgesamt 9.211 Todesfälle und damit vier mehr als am Vortag. Die JHU zählte 9.213 Tote. Die Zahl der Genesenen lag laut RKI bei etwa 199.500.

Die Zahl der Corona-Fälle in Mexiko näherte sich unterdessen der Marke von einer halben Million. Das Gesundheitsministerium meldete 5.858 Neuinfektionen und 737 weitere Tote. Insgesamt sind damit in dem Land bisher 498.380 Erkrankungen und 54.666 Todesfälle bestätigt. Die Dunkelziffer dürfte aber nach Einschätzung der Regierung deutlich höher sein.

Nach dem Wiederausbruch der Pandemie auch in Neuseeland sah Premierministerin Jacinda Ardern vorerst keinen Anlass für Entwarnung. „Wir alle haben von unserer ersten Erfahrung mit Covid-19 gelernt, dass ein Cluster, wenn man es erst identifiziert hat, wächst, bevor es abnimmt“, sagte sie am Donnerstag in Wellington. „Wir sollten davon ausgehen, dass dies hier der Fall sein wird.“

Die Dinge würden wohl erst schlimmer bevor sie sich wieder besserten. Am Dienstag waren bei einer Familie in Auckland vier Infektionen festgestellt worden. Es waren die ersten Corona-Fälle in Neuseeland seit mehr als drei Monaten. Mittlerweile sind 36 aktive Fälle bestätigt. Ardern sagte, in den kommenden Tagen dürfte die Zahl weiter steigen.


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