Buschbrand in Kalifornien treibt Einwohner in die Flucht

Ein gewaltiger Buschbrand im Süden des US-Staats Kalifornien hat zahlreiche Einwohner in die Flucht getrieben. Die Behörden ordneten am Mittwoch die Evakuierung von rund 500 Häusern am Hughes-See an, der rund 90 Fahrminuten entfernt von der Millionenmetropole Los Angeles liegt. Das sogenannte Lake Fire breitete sich mit hoher Geschwindigkeit aus.

Nach Angaben der Feuerwehr verwüstete der Brand am Mittwoch innerhalb von rund drei Stunden nach seinem Ausbruch bereits 4.050 Hektar Fläche. Mehr als 300 Feuerwehrleute wurden den Angaben zufolge zur Bekämpfung des „Lake Fire“ entsandt. Sie wurden von Hubschraubern unterstützt.

Busch- und Waldbrände haben in Kalifornien in den vergangenen Jahren stark zugenommen, wofür Experten den Klimawandel mitverantwortlich machen. Beim tödlichsten Brand dieser Art in der kalifornischen Geschichte kamen im November 2018 im Norden des US-Westküstenstaates 86 Menschen ums Leben.


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