Hirtenhunde und Lamas verderben Wölfen den Appetit

Herdenschutz-Pionier Thomas Schranz aus Tösens zeigte bei einer WWF-Exkursion, wie man Beutegreifern den Appetit verderben kann.

Schafbauer Thomas Schranz betreibt fünf Weidegebiete, etwa auf den Tschey-Wiesen. Seine Herden schützt er mit Lamas und Elektrozäunen.
© Wenzel

Von Helmut Wenzel

Tösens, Pfunds – Als einziger Wanderschäfer Tirols, der seine Tiere von einer Weide zur nächsten treibt, hat sich Thomas Schranz aus Tösens viel Expertenwissen erarbeitet. Herdenschutz ist ihm seit Jahren ein besonders wichtiges Anliegen. Weil heuer bislang die meisten Wolfsriss­e quer durch Tirol für Aufregung sorgten und die EU den Abschuss verbietet, sind seine Erfahrungen im Umgang mit den Beutegreifern international gefragt. Begleitet vom WWF-Wolfsexperten Christian Pichler sowie von dessen Schweizer Kollegin Silvia Nietlispach lud der Herdenschutz-Pionier am Donnerstag zu einer Exkursion in die malerischen Tschey-Wiesen bei Pfunds.

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