Stadt Kufstein will sich weiter vom Familiensilber trennen

Die Stadtwerke sollen 500 Hektar Grund im Kaisertal kaufen und dort aus einem zwei Jagdgebiete machen, um mehr Pacht einzunehmen.

Das Kaisertal ist auch ein begehrtes Jagdgebiet.
© TT/Thomas Böhm

Von Wolfgang Otter

Kufstein – Die Abstimmung in der Stadtwerke-Generalversammlung war ganz knapp, wie zu hören ist, aber trotzdem letztlich beschlossene Sache: Die Gesellschaft will im Kaisertal knapp 500 Hektar von der Stadtgemeine kaufen. De facto als hausinternes Geschäft. Hintergrund des Deals ist nicht nur eine satte Finanzspritze für die Stadt – laut Bürgermeister Martin Krumschnabel ist immerhin ein Kaufpreis von rund 1,7 Millionen Euro im Gespräch –, sondern auch eine bessere Verwertbarkeit der Stadtjagd. Beides Vorteile, wie die Stadtführung sagt. Immerhin bleibt der Grund über die Stadtwerke in Kufsteiner Besitz und andererseits fließt Geld für das Budget.

Diese Eigenjagd der Stadt ist derzeit an ein Mitglied einer prominente Unternehmerfamilie aus Deutschland verpachtet. Noch bis 2025 läuft dieser Vertrag. Wie viel dadurch eingenommen wird, will man bei den Stadtwerken nicht bekannt geben. Aber es könnte mehr sein, sobald kein Berufsjäger mehr benötigt wird.

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