Leere Straßen, leere Kassen: Sattes Minus für Asfinag

Der Autobahnbetreiber Asfinag rechnet für 2020 mit einem Einnahmenausfall in Höhe von 464 Millionen Euro. Pkw-Fahrverbote im Unterland sind weiter kein Thema.

Weniger Verkehr, weniger Einnahmen: Die Asfinag stellt sich – österreichweit – auf einen saftigen Mauteinnahmenverlust ein.
© Thomas Boehm / TT

Schönberg, Innsbruck – Verkehrte Welt: Das Traumjahr der staugeprüften Pendler und lärmgeplagten Anrainer ist für die Autobahnbetreibergesellschaft Asfinag ein finanzielles Desaster. Um elf Prozent weniger Laster und bis zu 40 Prozent weniger Autos fuhren von Anfang Jänner bis Ende Juli 2020 im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres über die Brennerstrecke. Heißt: Bei den Maut-Einnahmen gibt es ein dickes Minus. Kündigungen oder Investitionsstops soll es dennoch nicht geben. Das wurde gestern bei einem Lokalaugenschein an der Asfinag-Hauptmautstelle bei Schönberg verkündet.

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