„Stolpersteine“ in Innsbruck weiter umstritten

Privatinitiative hat nun um Verlegung eines solchen Gedenksteins in Innsbruck angesucht. Die kontroverse Debatte kommt neuerlich in den Kulturausschuss.

Harald Büchele möchte am Haydnplatz den ersten Innsbrucker „Stolperstein“ – für Alfred Graubart (1895–1980) – verlegen lassen.
© Domanig

Innsbruck – Europaweit erinnern kleine, in den Boden eingelassene „Stolpersteine“ an Menschen, die vom NS-Regime ermordet, verfolgt, vertrieben wurden – meist an deren letztem Wohn- oder Arbeitsort. Die Initiative „Stolpersteine für Tirol“ rund um den pensionierten Mediziner Harald Büchele kämpft dafür, dass diese Form der Erinnerungskultur, ein Projekt des deutschen Künstlers Gunter Demnig, auch in Innsbruck verankert wird (die TT berichtete) – und hat nun offiziell um Genehmigung für eine erste Verlegung angesucht.

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