Deutscher (64) beim Wandern in Kärnten tödlich verunglückt

Ein 64-jähriger Urlauber aus Deutschland ist wohl schon am Dienstag in Kärnten beim Wandern abgestürzt und dabei tödlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann seit diesem Tag abgängig, er war von einer Wanderung am Guggenberg bei Hermagor nicht zurückgekommen. Am Donnerstag wurde die Leiche des Mannes nach einer groß angelegten Suchaktion gefunden.

Eine 58-jährige deutsche Urlauberin hatte am Dienstagabend Alarm geschlagen: Ihr Ehemann war am frühen Nachmittag vom Guggenberg zu einer Wanderung in Richtung ihres Urlaubsquartiers aufgebrochen, aber noch nicht angekommen. Noch in der Nacht und in weiterer Folge auch am Mittwoch und am Donnerstag wurden Suchaktionen durchgeführt.

Am Donnerstagvormittag wurde der Abgängige von einem Hundeführer der Bergrettung tot im unwegsamen und steilen Gelände des sogenannten Kilzergrabens am Guggenberg gefunden. Der Mann war offensichtlich einem talwärts führenden Wald- und Wiesenweg gefolgt, der jedoch nach etwa 700 Metern endet. Beim Versuch weiter talwärts abzusteigen dürfte er ausgerutscht und etwa 30 Meter tief in ein Bachbett gestürzt sein. Der 64-Jährige wurde von der Alpinpolizei und Bergrettungskräften aus der unwegsamen Schlucht geborgen und schließlich mit einem Polizeihubschrauber ins Tal geflogen.

Zwei Polizeihubschrauber, die Bergrettung, Freiwillige Feuerwehren aus Hermagor und Umgebung, Suchhunde der Polizei, des Samariterbundes und der Rettungshundebrigade, Alpinpolizei und Außendienststreifen der Polizei Hermagor waren im Einsatz gestanden, insgesamt hatten sich mehr als 120 Personen an der Suche beteiligt.


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