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Al-Kaida-Kämpfen töten und kreuzigen Zahnarzt im Jemen

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Bewaffnete Anhänger des Terrornetzwerks Al-Kaida haben im Jemen einen Zahnarzt ermordet und gekreuzigt. Nach Behördenangaben vom Sonntag verdächtigten die Islamisten den Mann, für die Regierung spioniert und bei US-Drohnenangriffen auf Al-Kaida-Kämpfer geholfen zu haben.

Demnach erschossen Al-Kaida-Mitglieder den Mediziner am Samstag im Bezirk Somaa in der zentralen Provinz Al-Baida und kreuzigten seine Leiche an einer Mauer des Gesundheitszentrums, in dem er seine Praxis hatte. Die Gruppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (Aqap), eine Unterorganisation des globalen Terrornetzwerks, veröffentlichte ein Video, das nach ihren Angaben ein „Geständnis“ des Zahnarztes enthielt. Dieser habe zugegeben, mit den Sicherheitsdiensten der Regierung zusammengearbeitet und Peilsender platziert zu haben, um von US-Drohnen abgefeuerte Raketen auf Mitglieder der Terrorgruppe zu lenken.

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Die Jihadistengruppe hatte sich laut einem Provinzbeamten zwar zuletzt aus dem Süden und Osten des Jemen zurückgezogen, ist in der offiziell von der Regierung kontrollierten Provinz Al-Baida aber weiterhin aktiv. Dem Beamten zufolge kündigten die Islamisten die Ermordung eines weiteren Mannes wegen Spionage an. Zudem hielten sie fünf Männer und sieben Frauen wegen Spionage-Vorwürfen fest.

Seit 2014 herrscht im Jemen ein Bürgerkrieg zwischen der von Saudi-Arabien unterstützten Regierung und schiitischen Houthi-Rebellen. Aqap nutzte das Chaos aus, um seinen Einfluss im Süden und Südosten des Landes zu stärken.

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Die USA stufen Aqap als den gefährlichsten Al-Kaida-Zweig ein. Seit Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump 2017 verstärkten die Vereinigten Staaten ihre Angriffe auf die Gruppe.


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