Streit in Innsbrucker Geschäft eskalierte: Bei Schlägerei Auge verloren

Wie brutal eine Attacke enden kann, zeigt das Schicksal eines Innsbruckers. Erst zehn Tage nach einer folgenschweren Schlägerei konnte der 54-Jährige die Klinik wieder verlassen. Jetzt wartet er auf sein Glasauge.

Erst zehn Tage nach der folgenschweren Schlägerei konnte der 54-Jährige die Klinik wieder verlassen. Jetzt wartet er auf sein Glasauge.
© Böhm Thomas

Innsbruck – „Das Geräusch von zersplitternden Knochen war zu hören. Ich dachte, das war’s mit ihm, er ist erledigt.“ Mit diesen drastischen Worten schildert eine Innsbruckerin gegenüber der Polizei das Ende einer brutalen Schlägerei. Eine Auseinandersetzung mit fatalen Folgen für das Opfer – ihren Ehemann: Der 54-Jährige wird auf einem Auge für immer blind bleiben. Die Knochenbrüche in der linken Gesichtshälfte sind im Vergleich dazu nur eine lästige Zugabe. Unterm Strich das Werk von zwei deutlich jüngeren Angreifern, die das Opfer gleich mehrmals und möglicherweise mit einem Schlagring attackiert haben.

Der Auslöser für den Streit am 17. Juli war banal. Während der 54-Jährige in einem Geschäft in der Rossau seit zehn Minuten in der Warteschlange stand, sind zwei junge Kunden direkt zu einem (ihnen bekannten) Verkäufer gegangen. Für das spätere Opfer Günther P. inakzeptabel – der Innsbrucker schimpfte und stellte die „Vordrängler“ zur Rede. Ein Gerangel noch im Verkaufsbereich war die Folge.

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