Death Valley“ mit Hitzerekord von 54,4 Grad Celsius

Im für seine unglaubliche Hitze berüchtigten Death Valley im US-Staat Kalifornien ist eine rekordverdächtige Temperatur gemessen worden. Der Nationale Wetterservice der USA twitterte am Sonntagnachmittag, dass die Hitze am Besucherzentrum „Furnace Creek“ 130 Grad Fahrenheit (rund 54,4 Grad Celsius) erreicht habe. Das wäre mindestens eine der höchsten jemals gemessenen Temperaturen.

Doch dieser Wert muss erst bestätigt werden. Eigentlich gilt die Messung auf der Greenland Ranch im Death Valley vom Juli 1913 als Weltrekord - damals wurden sagenhafte 56,7 Grad gemessen. Eine Untersuchung des Wetter-Historikers Christopher Burt aus dem Jahr 2016 kam allerdings zu dem Schluss, dass der Wert meteorologisch gesehen „nicht möglich“ gewesen sei. Die wahrscheinlichste Erklärung sei ein Fehler. Auch die zweithöchste Messung - 55 Grad in Kebili in Tunesien - hat Burt zufolge ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Das Death Valley ist der heißeste, trockenste Ort und mit bis zu 86 Metern unter dem Meeresspiegel einer der tiefsten Stellen in den USA. Die Form des schmalen Beckens trägt dabei maßgeblich zu den Temperaturen bei, denn die steilen Berge drumherum strahlen die Hitze zurück ins Tal. Zudem sorgen die klare und trockene Luft sowie der spärliche Bewuchs von Pflanzen dafür, dass der Boden sich im Sonnenlicht stark erwärmt.

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