Hälfte der Österreicher für mehr Fahrräder und E-Scooter

Das Coronavirus hat die Mobilität der Österreicher nachhaltig verändert. Das findet die Mehrheit der Österreicher auch gut. Wie eine Umfrage im Auftrag der Online-Plattform Autoscout24.at ergeben hat, sind 51 Prozent der Österreicher für mehr Fahrräder und E-Scooter in der Stadt. Ein Drittel ist jedoch dagegen. Umweltschutz und Sicherheitsaspekte bestimmen das Meinungsbild.

Der aktuelle Umbruch vor allem in der städtischen Mobilität lässt alternative Fortbewegungsmöglichkeiten wie Fahrräder, E-Scooter und andere trendige Geräte boomen. Ein Trend, den die Mehrheit der Österreicher gut findet. Jeder Zweite sieht darin eine positive Entwicklung. Vor allem der Aspekt des Umweltschutzes ist hier mehr als jedem fünften Österreicher wichtig, aber auch die Tatsache, dass die Ballungsräume damit lebenswerter werden. Nahezu ebenso viele, nämlich 21 Prozent, nutzen selbst das Fahrrad in der Stadt und befürworten einen weiteren Ausbau dieser Mobilitätsform. E-Scooter verwenden fünf Prozent der Befürworter.

Allerdings sind für die geänderte Mobilität neue Verkehrskonzepte erforderlich. Immerhin 30 Prozent sagen, dass sie zwar einen Anstieg dieser Mobilitätsformen im städtischen Bereich durchaus positiv sehen, allerdings sollten die Verkehrskonzepte diesem Trend angepasst werden. Fast jeder Dritte empfindet Scooterfahrer und Radler bei den bestehenden Verkehrskonzepten als Gefahr für alle Beteiligten.

Sicherheitsbedenken äußern vor allem jene Personen, die sich gegen Räder, Scooter und Boards im Verkehr aussprechen. Jeder dritte Österreich (36 Prozent) ist dagegen, dass diese Gefährte künftig das Stadtbild stärker prägen werden. 23 Prozent befürchten, dass mehr Radfahrer und E-Scooter auch zu mehr Unfällen führen werden. Die Gegner nutzen selbst weniger oder gar nicht das Fahrrad (zehn Prozent) oder E-Scooter (15 Prozent), sie haben auch Umweltbedenken, da E-Scooter nicht zum Umweltschutz beitragen (13 Prozent).


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