Deutscher Buchpreis: Fünf Nominierte aus Österreich

Die österreichische Bachmann-Preisträgerin Birgit Birnbacher und ihre Landsleute Valerie Fritsch und Robert Seethaler, aber auch Helena Adler und Stephan Roiss mit ihren Romandebüts stehen auf der 20 Titel umfassenden Longlist für den Deutschen Buchpreis, die am Montag bekannt gegeben wurde. Im Vorjahr kamen gleich sechs der Nominierten aus Österreich.

Weitere Nominierte sind u.a. Bov Bjerg, Arno Camenisch, Dorothee Elmiger, Thomas Hettche, Leif Randt, Anne Weber und Frank Witzel. Die Shortlist mit den sechs Finalisten wird am 15. September veröffentlicht. Die Preisverleihung findet heuer coronabedingt ohne Publikum am 12. Oktober im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt. Sie wird via Livestream übertragen.

Für den seit 2005 vergebenen Deutschen Buchpreis, der den besten deutschsprachigen Roman des Jahres würdigt, haben in diesem Jahr 120 Verlage 187 Romane eingereicht, so viele wie noch nie. 82 haben ihren Sitz in Deutschland, 20 in der Schweiz und 18 in Österreich. Der Sieger erhält 25.000 Euro, die fünf Finalisten jeweils 2.500 Euro. 2019 war Sasa Stanisic für seinen Roman „Herkunft“ ausgezeichnet worden.

Diesjährige Jury-Sprecherin ist Hanna Engelmeier vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Die weiteren Jury-Mitglieder sind die Literaturredakteure Katharina Borchardt, Felix Stephan und David Hugendick, die Literaturvermittlerin Chris Möller sowie die Buchhändlerinnen Maria-Christina Piwowarski und Denise Zumbrunnen.

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