Der Müll in Nachbars Garten: Wie wehrt man sich gegen Messies?

Die Nachbarn sprechen von unhaltbaren Zuständen, der Bürgermeister von einem Saustall, der aufgeräumt gehört. Warum es oft so schwierig ist, sich gegen Messies zu wehren.

Ein Blick über den Gartenzaun offenbart manchmal Unerwartetes. In einem Fall in Tirol sind die Abfälle im Garten für jeden sichtbar.
© iStockphoto

Von Michaela S. Paulmichl

Neustift i. St. – Peter Falbesoner aus Neustift im Stubaital möchte einfach nur in Frieden leben, doch das scheint nicht so einfach zu sein. Als vor einigen Jahren ein heruntergekommenes Haus in der Nachbarschaft wieder bezogen wurde, war es mit der Ruhe in der Siedlung vorbei. Das Problem: Vor dem Haus und im Garten sammelten sich mit der Zeit jede Menge Müll, kaputte Möbel und Essensreste. „Die Bewohnerin ist ein Messie. Außerdem füttert sie Katzen. Überall im Tal findet man Stellen mit Futter – teils verschimmelt, teils voller Fliegen“, schildert der 72-Jährige die für ihn untragbare Situation.

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