Tiroler Handel fordert: „CO2-Abgabe müsste für alle Autos gelten“

Ab 1. Oktober werden die CO2-Emissionen bei allen Neuzulassungen in die Steuer einberechnet. Für eine „konsequente Ökologisierung“ hätte sich der Tiroler Fahrzeughandel diese Regelung auch für Altfahrzeuge gewünscht.

Im Sinne der Umwelt, aber auch was die Steuerlast betrifft, sollte man künftig beim Kauf eines Neuwagens auf den CO2-Ausstoß achten.
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Von Brigitte Warenski

Innsbruck – Mit 1. Oktober ändert sich die Berechnungsmethode der motorbezogenen Versicherungssteuer in Österreich. Für alle dann erstmals zugelassenen Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen orientiert sich die Abgabe nicht nur an der Leistung des Motors (kW), sondern berücksichtigt auch die Höhe des CO2-Ausstoßes (g/km). Bei Motorrädern wird zum Hubraum ebenfalls der CO2-Abgaswert herangezogen.

Für sparsame Pkw kommt es damit zu einer Steuerentlastung, teils kräftig teurer wird es dagegen für leistungsstarke Autos mit hohen Emissionswerten. Bei einem großen SUV beispielsweise kann sich der Steuersatz pro Jahr sogar um 500 Euro erhöhen. Wie genau die Veränderung zu Buche schlägt, lässt sich unter anderem auf der Homepage des ÖAMTC mit dem Versicherungssteuerrechner leicht eruieren. Bereits einmal zugelassene Autos sind laut Doris Fraisl vom Tiroler ÖAMTC nicht von der Neuregelung betroffen, wie viele fälschlicherweise glauben.

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