Bundesheer: „Zuerst Schweigen, jetzt müssen wir wieder springen“

Der Präsident der Offiziersgesellschaft Wilfried Tilg kritisiert die Vorgangsweise beim Assistenzeinsatz für die Gesundheitsbehörden.

Tirols LH Günther Platter hat 120 Soldaten für den Assistenzeinsatz an den Grenzen angefordert.
© BUNDESHEER

Von Peter Nindler

Innsbruck –Für Oberst Wilfried Tilg passt das einfach nicht mehr zusammen. Zum einen werde zu den umfangreichen finanziellen und strukturellen Problemen beim Bundesheer geschwiegen, „aber jetzt werden wieder Soldaten zum Assistenzeinsatz für die Gesundheitsbehörden an die Grenzen angefordert“, kritisiert der Präsident der Tiroler Offiziersgesellschaft. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner stellt dafür 800 Heeresangehörige zur Verfügung. Nicht zum ersten Mal ist Tilg empört.

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