Podcast über Paul Klees Reisen

Die Reisen des Malers Paul Klee (1879-1940) und die damit verbundenen Inspirationen für seine Bilder hat das schweizerische Zentrum Paul Klee in Bern jetzt in einer Podcast-Serie aufgearbeitet. Der deutsche Schauspieler Sebastian Koch liest in den fünf etwa halbstündigen Audio-Programmen aus Briefen und Tagebüchern vor, musikalisch untermalt vom Berliner DJ und Produzent Boys Noize.

In den Passagen dokumentiert Klee laut Museum seine innere Reise „vom ratlosen Studenten zu einem der wichtigsten Künstler der Moderne“. Die Podcast-Serie begleitet die wegen der Corona-Pandemie verschobene Ausstellung „Mapping Klee“, die nun ab 5. September bis 24. Jänner laufen soll. Sie zeigt Orte, an denen Klee gelebt, gearbeitet oder Inspiration gesucht hat und gibt einen Überblick über sein Schaffen.

Die Podcasts beschäftigen sich mit Klees Reisen durch „Italien 1901“, „Paris 1912“ und „Tunesien 1914“. Dies ist die legendäre Tour, die Klee und seine Künstlerkollegen August Macke und Louis Moilliet kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges gemeinsam in das nordafrikanische Land führte. Für Klee brachte sie den Durchbruch als Künstler. Die weiteren Podcast-Episoden befassen sich mit „Südfrankreich 1927“ und „Ägypten 1928“.

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