Neue Runde von Syrien-Gesprächen in Genf beginnt

Bei der UNO in Genf beginnt nach einer neunmonatigen Corona-Zwangspause heute, Montag, die dritte Runde der Syrien-Gespräche über eine neue Verfassung. Je 15 Vertreter von Regierung, Opposition und Zivilgesellschaft sollen mit der neuen Verfassung den Weg für eine politische Lösung des seit 2011 dauernden Bürgerkriegs erreichen, bei dem Hunderttausende ums Leben kamen.

Millionen wurden vertrieben und das Land weitgehend zerstört. Die Vereinten Nationen begleiten den Prozess. Der UNO-Syrienbeauftragte Geir Pedersen rechnet nicht mit großen Ergebnissen. Vielmehr müsse zunächst Vertrauen aufgebaut werden. Ein erster Schritt dazu könne es sein, das Schicksal von Vermissten zu klären, sagte er im Vorfeld in Genf.

Die syrische Regierung unter Präsident Bashar al-Assad hatte nach militärischen Erfolgen zuletzt wenig Bereitschaft zu Zugeständnissen an die Opposition gezeigt.


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