Ars Electronica: Außenministerium stiftet neuen Preis

Das Außenministerium stiftet der Linzer Ars Electronica ab kommendem Jahr einen Sonderpreis. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung soll jährlich internationale künstlerische Projekte prämieren, die Auswirkungen von neuen Technologien bzw. der Digitalisierung insgesamt auf die Gesellschaft reflektieren und beleuchten.

Ein nachhaltiger künstlerischer und kultureller Austausch müsse bei dem Siegerprojekt im Vordergrund stehen und sei zugleich wichtiges Kriterium für eine mögliche Einreichung, hieß es in einer Presseaussendung am Montag. Außenminister Alexander Schallenberg, Kulturstadträtin und Beiratsvorsitzende der Ars Electronica Doris Lang-Mayerhofer (beide ÖVP) und Ars-Electronica-Direktor Gerfried Stocker unterzeichneten eine entsprechende Vereinbarung am Montag in Linz. Abgewickelt wird der neue Preis im Rahmen des Prix Ars Electronica.

„Mit der neuen Preiskategorie wollen wir ab 2021 einen weiteren Schritt setzen, um Österreich als internationale Plattform zur Verschmelzung von Kunst, Kultur, Gesellschaft und Technologie zu etablieren“, so Schallenberg. Stocker ortete die Notwendigkeit eines „digitalen Humanismus“. Der Sonderpreis helfe Projekte vor den Vorhang zu holen, die brisante Fragen unserer Zeit stellen und einen breiten Diskurs anstoßen.

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