Corona-Pandemie: Chefs haben jetzt auch die Krise

Führungskräfte erleben oft gerade mehrfachen Stress: Sie sollen das Unternehmen sicher durch die Corona-Krise steuern und ihre Mitarbeiter beruhigen. Dabei wissen sie selbst nicht, was die Zukunft bringt. Zwei Experten haben Rat.

Bei aller Sorge um das Unternehmen und um Mitarbeiter müssen sich Chefs auch abgrenzen können.
© iStock

Von Theresa Mair

Ein Unwetter wütet auf hoher See, die Wogen gehen hoch und die Sicht auf das Land verschwimmt vor den Augen des Kapitäns. Er muss versuchen, das Boot sicher durch den Sturm zu navigieren und ist verantwortlich für seine Besatzung. Gleichzeitig ist der Kapitän darauf angewiesen, dass alle Matrosen mit vollem Einsatz rudern – in die Richtung, die er vorgibt. Doch welche ist die richtige?

Die Corona-Pandemie hat Unternehmen fast aller Branchen in einen Sturm getrieben, der mit keiner vorhergehenden Krise vergleichbar ist. Der Druck, der auf Führungskräften liegt, ist enorm.

„Der Großteil der Unternehmen steckt in einer Atmosphäre der absoluten Unsicherheit. Führungskräfte haben das Gefühl, fremdbestimmt zu sein, Angst vor einem nächsten Lockdown und Sorge um die Gesundheit der Mitarbeiter“, sagt Peter Jesacher vom Bildungszentrum Future in Baumkirchen.

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