Hurrikan „Laura“ bedroht US-Golfküste - „Marco“ abgeschwächt

Keine Entwarnung an der US-Küste am Golf von Mexiko: Obwohl sich der Sturm „Marco“ am Montag abgeschwächt hat, droht von „Laura“ weiter Gefahr. Der Sturm erreichte wie erwartet Hurrikanstärke, während er sich auf die US-Küste am Golf von Mexiko zubewegt. Das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) berichtete am Dienstag, dass Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern erfasst wurden.

Eine Satellitenaufnahme zeigte das Zentrum des Sturms westlich von Kuba. Die US-Meteorologen erwarten, dass „Laura“ über dem Golf von Mexiko weiter an Stärke gewinnt und am Mittwoch als heftiger Hurrikan aufs Festland treffen könnte. Vor allem für die Bundesstaaten Louisiana und Texas birgt der Sturm große Gefahr.

„Marco“ - am Sonntag noch als Hurrikan eingestuft - erreichte am Montagabend die US-Küste an der Mississippi-Mündung als Tropensturm, wie das Nationale Hurrikanzentrum mitteilte. Danach bewegte er sich entlang der Küste des Bundesstaats Louisiana und sorgte für heftige Regenfälle.

„Laura“ zog bereits durch die Karibik. Dabei kamen neun Menschen in Haiti und vier in der Dominikanischen Republik ums Leben. Auf Kuba waren 200.000 Einwohner von Evakuierungen betroffen.

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US-Präsident Donald Trump sagte am Sonntag, beide Stürme hätten das Potenzial, an der Golfküste große Schäden anzurichten. Er genehmigte für Louisiana eine Notstandserklärung, die unter anderem erleichtert, Hilfe von der Katastrophenschutzbehörde Fema zu bekommen.

Tropische Orkane werden im westlichen Atlantik und im östlichen Pazifik Hurrikans genannt. Im Atlantik könnte die Hurrikansaison - von Juni bis November - dieses Jahr nach Angaben der US-Klimabehörde NOAA eine der heftigsten überhaupt werden.


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