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Besucherflut im Naturpark Karwendel lässt Fass überlaufen

Ob Schwimmen im Stauwasserbecken im Vomperloch oder romantische Übernachtung im Konrad-Schuster-Biwak auf 2600 Metern: Im Naturpark Karwendel wächst der Ärger über ausuferndes Verhalten.

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Das Schwimmen im Wasserbecken beim Vomperloch ist beliebt, aber gefährlich.
© Naturpark Karwendel

Von Denise Daum u. Irene Rapp

Innsbruck, Terfens – „Urlaub dahoam“ lautet das Motto der Tirolerinnen und Tiroler heuer im Corona-Sommer. Die Einheimischen entdecken ihr Land neu und erkunden die Umgebung vor der Haustür. Tirols Naherholungsgebiete erleben einen regelrechten Massenansturm – nicht ohne negative Nebenwirkungen. „Der Druck auf Natur und Berge ist derzeit enorm“, weiß Hermann Sonntag, Geschäftsführer des Naturparks Karwendel. „Wir haben einige notorische Problembereiche, die sich heuer massiv verschärft haben“, erklärt Sonntag.


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