Breite Unterstützung für Bodycams für MÜG in Innsbruck

Innsbruck – Das Pilotprojekt, für die Mitarbeiter der Mobilen Überwachungsgruppe der Stadt Innsbruck Bodycams einzuführen – es trifft durchaus auf Wohlwollen seitens der Stadtregierung. Wie am Mittwoch berichtet, hatte Vize-Bürgermeister Hannes Anzengruber das Projekt initiiert – es soll nach einer Evaluierung mit dem Datenschutzbeauftragten starten.

Ursprünglich stammt der Vorschlag von SPÖ-Klubobmann Helmut Buchacher. Er zeigt sich erfreut, dass der bereits einstimmig beschlossene SPÖ-Antrag für die Ausstattung nun auch in konkrete Umsetzung geht. „Diese Körperkameras bieten viele Vorteile, aber zunächst und in erster Linie geht es um die Erhöhung der Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Amtshandlungen im Sinne aller Beteiligten“, sagt Buch­acher. „Als Betriebsratsvorsitzender der IVB freut es mich besonders, dass auch die Mitarbeiter der Fahrscheinkontrolle mit BodyCams ausgestattet werden.“

Buchacher spricht sich im Übrigen nicht gegen die Ausstattung der MÜG mit Pfeffersprays aus. Er sei lediglich gegen den Einsatz von Pfefferspraypistolen, die echten Waffen täuschend ähnlich sehen.

Bei Für Innsbruck spricht man sich ebenfalls für die Bodycams aus. „Die viel erprobte Technik liefert im Fall der Fälle einen eindeutigen Beweis und lässt alle Beteiligten wohl zweimal nachdenken, was sie in einer Konfliktsituation machen. Das schützt beide Seiten gleichermaßen und reduziert schwerere Zwischenfälle enorm“, sagt Für-Innsbruck-Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch.

Mit den Bodycams würde ein weiterer Schritt zu mehr Sicherheit in der Stadt gesetzt. (TT)


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